Ein Experimentierkasten entsteht

Selbermachen ist toll!

Urzeitkrebse züchten, Weltraum-Pflanzen anbauen, Chemie, Physik, Biologie erleben, basteln, kennenlernen – wo gibt’s denn so was? Na, im Spielwarenladen!

Und das schon seit fast 100 Jahren. So lange gibt es in Deuschland schon Experimentierkästen. Erfunden wurden sie beim KOSMOS-Verlag in Stuttgart.

Dort durften die KNAX-Reporter einmal hinter die Kulissen blicken. Du wirst staunen, wie lang der Weg von der Idee bis zum fertigen Experimentierkasten ist!

Früher und heute

Mit den Experimentierkästen sollten die Kinder schon vor fast 100 Jahren naturwissenschaftliche Versuche selbständig zu Hause durchführen können - eine coole Sache, auch heute noch.

Wer weiß, wie viele späteren Biologen und Chemiker ihre Liebe zu ihrem Studienfach schon als Kind beim Experimentieren am heimischen Küchentisch oder in seinem Kinderzimmer entdeckt haben. Und vielleicht geht es dir ja genauso!

Die Kästen haben sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. Aber das Prinzip ist dasselbe geblieben: alles selbst ausprobieren und verstehen!

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Alt und neu

Hier siehst du alte und neue Experimentierkästen. Auf den nächsten Bildern kannst du einen genaueren Blick darauf werfen.

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Der Anfang 1932: "Der Elektromann"

Das ist der erste Experimentierkasten, den es gab! Die Idee dazu stammte von einem Lehrer, der den Schülern mit praktischen Versuchen die Theorie verständlich machen wollte.

Die Schüler sollten nicht nur lesen, sondern selbstständig etwas erarbeiten und im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“. Damit hatte er großen Erfolg. Ausprobieren macht einfach Spaß!

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"Der All-Chemist"

Ein echter Klassiker aus dem Jahr 1934. Chemie zum Anfassen.

Auf dem nächsten Bild siehst du ...

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Da steckt viel drin

... was in diesem Kasten enthalten ist. Mit diesen Materialien konnten die Kinder experimentieren.

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"Der Radiomann"

Und noch ein Klassiker aus den frühen Jahren.

"Vom Gebirg's zum Ozean - alles hört der Radiomann", so steht es auf der Verpackung.

Dass es etwa 100 Jahre später Webradios, Livestreams und Download-Portale geben würde, konnte damals noch keiner ahnen.

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Fan-Post an den Verlag

Viel Post gab's zu dem Experimentierkasten, mit dem man Urzeitkrebse züchten konnte. An einer Wand im KOSMOS-Verlag hängen Briefe von Kindern, die Bilder und Geschichten zu ihren Krebsen geschickt haben.

Auch bei KNAX bekommen wir viel Leserpost. Einen Teil der Einsendungen kannst du in jedem KNAX-Heft anschauen. Und noch mehr davon online: In der Rubrik "Eure Bilder" sind die Werke ausgestellt. Vielleicht möchtest du ja auch mal ein Bild für KNAX malen!

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Unter der Lupe

Eine süße Zeichnung eines Urkrebses.

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Auf in den Weltraum!

In der folgenden Bildergalerie kannst du Schritt für Schritt verfolgen, was alles getan werden muss, damit am Ende der Experimentierkasten "Weltraum-Farm" im Laden stehen kann. Das ist fast so spannend wie eine echte Expedition ins All!

Wie ein Experimentier-Kasten entsteht

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Das ist die Weltraum-Farm

Wenn sie aufgebaut ist, besteht die Weltraum-Farm aus den Bestandteilen, die du hier siehst: Mondlandschaft, mehrere Pflanzen - und ein Außerdirdischer.

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Die Auswahl der Pflanzen

Welche Pflanzen sehen so aus, als könnten sie wirklich im Weltall vorkommen und sind außerdem pflegeleicht?

Die Wahl fiel auf Tigerrachen und Kresse. Der Tigerrachen sieht ein bisschen außerirdisch aus und die Kresse wächst sehr schnell.

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Die Krater-Landschaft entsteht

Am Anfang stehen Zeichnungen auf Papier mit den ersten Ideen, wie ein neuer Experimentierkasten aussehen könnte.

Diese werden dann von einem Grafiker ausgearbeitet und schließlich mit spezieller Software am Computer in 3D aufgebaut. Dabei werden sogenannte CAD-Animationen erstellt

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Die Werkzeuge und Maschinen von früher

Früher wurden die Prototypen der Kästen direkt in der Werkstatt des KOSMOS-Verlags selbst gebaut. Ein Prototyp ist ein Vorab-Exemplar, das die Vorlage für die spätere Produktion darstellt.

Die alten Werkzeuge und Maschinen stehen auch heute noch in der historischen Werkstatt des Verlags.

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Die Krater sind noch rosa

So wird die Weltraum-Landschaft später aussehen, in die Pflanzen der Weltraum-Farm eingepflanzt werden.

Zwar werden diese Modelle heute alle heute am Computer erstellt. Für besonders komplizierte Kästen werden ab und zu aber immer noch Modelle aus Styropor oder ähnlichem Material in der Werkstatt des Verlags angefertigt.

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Schön bunt hier!

Der Redakteur legt fest, welche Materialien verwendet werden müssen und wie viele Teile so ein Kasten letztlich umfasst. Das können bei großen Kästen bis zu 150 Einzelteile sein.

Mithilfe dieses „Farbkastens“ werden die Farben von Kunststoffteilen festgelegt. So ist die Krater-Landschaft nachher nicht mehr rosa, sondern chic silbern.

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Alles fertig?

Bei der Entwicklung von Experimentierkästen müssen ganz viele Dinge berücksichtigt werden, von denen der Käufer nichts ahnt. Dazu gehören viele verschiedene Qualitätstests in allen Phasen der Entstehung eines Experimentierkastens.

Alles, was in einem Experimentierkasten liegt, muss natürlich perfekt funktionieren, die Materialien müssen schadstofffrei sein, dürfen nicht von Kleinkindern verschluckt werden können und vieles mehr.

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Jetzt noch eine Anleitung!

Anleitungen zu Experimentierkästen sind richtige kleine Bücher mit Texten und Zeichnungen, die erklären, was man wann, wie und mit welchen Bestandteilen tun muss, damit die Experimente gelingen.

Hier siehst du das Layout der Anleitung zur Weltraum-Farm am Bildschirm der Grafikerin.

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Wie soll die Verpackung aussehen?

Und was muss die Verpackung können? Klar: Alle Einzelteile müssen hineinpassen und nichts darf kaputtgehen können. Und schön aussehen soll sie auch.

Dafür macht sich ein Grafiker an die Arbeit und stimmt seine Vorschläge immer wieder mit Leuten aus dem Verlag ab.
 

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Geschafft!

Jetzt ist sie fertig, die Weltraum-Farm!

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Endlich im Laden!

Dass es ganz schön aufwendig ist, die vielen Bestandteile eines Experimentierkastens zu entwerfen, zu produzieren und am Ende von Hand in die richtige Stelle im Karton zu legen, hast du ja jetzt mit eigenen Augen gesehen.

Aber am Ende steht der Experimentierkasten im Laden und kann gekauft werden. Und dann kann's losgehen mit den Experimenten!

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