Wie ein KNAX-Comic entsteht - Teil 2

Im 2. Teil erfährst du, was nun noch alles Spannendes passieren muss, damit die richtigen KNAX-Bilder im KNAX-Heft landen.

 

Nachdem Boris die Skizzen erstellt hat und diese von der KNAX-Redaktion im Verlag freigegeben worden sind, zeichnet er von Hand alle Linien mit einem schwarzen Stift nach und malt die Flächen aus, die schwarz sein müssen.

Das nennt man Tuschen, weil für dieses Nachmalen früher schwarze Tusche verwendet wurde. Die Comiczeichner nennen diesen Vorgang auch Inken. Tusche heißt nämlich auf Englisch „ink“.

Hier siehst du, wie Gantenkiel und Pierre Kattun getuscht bzw. geinkt werden.

Tuschezeichnung


Tuschezeichnung

Tuschezeichnung


Und jetzt ist nochmal Einscannen dran: Der Zeichner scannt jetzt die geinkten Skizzen ein. Sie sehen dann aus wie auf dem Bild rechts.

Weißt du, was nun noch fehlt, damit aus den Skizzen auch Bilder werden? Richtig: die Farben!

Sie werden im Computer mit einem speziellen Computerprogramm angelegt. Den Vorgang nennt man Colorieren; das Ergebnis ist das Colorit, also die farbige Version des Comics. Und dann sind die Bilder endlich so schön bunt, wie du sie in den Abbildungen unten siehst.

Die Seite in Tusche gezeichnet


Fetz bekommt Farbe


Auf dem Bild unten siehst du, wie die Seite aussieht, wenn Boris alle Farben angelegt hat. Er lädt dann die fertigen Daten auf einen Server. Von dem holt sie sich eine Grafikerin ab. Sie fügt die gezeichnete Geschichte am Computer zu den anderen Heftseiten (die ohne Comics) hinzu und ergänzt z.B. noch die Seitenzahlen.

Bis das Heft dann in die Druckerei gehen kann, gibt es noch mehrere Qualitätsprüfungen, damit auch alles stimmt. Denn wenn die Druckmaschinen erst einmal laufen, kann nichts mehr geändert werden.

Die fertig gedruckten Hefte werden dann an deine Sparkasse geliefert. Dort kannst du dir dein Exemplar abholen und über die tollen Zeichnungen staunen. Denn jetzt weißt du ja, wie viel Arbeit in einem KNAX-Comic steckt.


Die Seite ist fertig!

Didi und Dodo freuen sich jedesmal aufs neue KNAX-Heft.


Und hier geht's zurück zum ersten Teil!



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