Wusstest du, dass Eisbären unter ihrem weißen, dichten Pelz eine tiefschwarze Haut haben? Sie schützt den Eisbär vor den eisigen Temperaturen der Arktis. Denn eine dunkle Haut kann viel mehr Wärme aufnehmen als eine helle.

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Damit er nicht friert, hat der Eisbär zusätzlich ein wasserabweisendes Fell und eine dicke Fettschicht unter der Haut. Und er gehört außerdem zu den warmblütigen Tieren: Weil sich seine Blutäderchen bei Kälte automatisch verschließen, kann er auch bei extremer Kälte seine Körperwärme gut halten. |
Glaubst du, dass Eisbären eine blaue Zunge haben? Warum das tatsächlich so ist, darüber sind sich die Tierforscher nicht ganz einig. Sie vermuten einerseits, dass mit der Haut auch die Zunge dunkel wurde. Zum anderen glauben sie, dass die Zunge blau ist, weil sie sehr stark durchblutet wird.
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Denn der Eisbär reguliert wie ein Hund seinen Wärmehaushalt über die Zunge, das heißt, er schwitzt nicht über die Haut, sondern hechelt, wenn ihm zu warm ist. |
Eisbären sind riesige Schwergewichte. Ausgewachsene, männliche Eisbären sind etwa zweieinhalb Meter groß und können im Herbst, nachdem sie den Sommer über ordentlich gefuttert haben, bis zu 600 kg wiegen.
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Die Weibchen sind etwa 200 kg leichter und etwas kleiner. Der bisher schwerste Eisbär, der je gewogen wurde, brachte stolze 1.000 kg Körpergewicht auf die Waage! |
Trotz seiner Pfunde ist der Eisbär ein guter Läufer und Schwimmer: Er kann 30 bis 40 km in der Stunde rennen. Das muss er auch oft. Denn wenn der Fleischfresser auf Jagd geht, muss er seine Beute blitzschnell packen oder schnell auf sie zulaufen.

Und was frisst der Eisbär am liebsten? Seine Lieblingsnahrung sind Robben. Mindestens eine pro Woche. Das sind im Jahr zwischen 50 und 70 Tiere. Ganz schön viele, oder?
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Um an sie heranzukommen, hat er zwei verschiedene Methoden: Entweder wartet er an einem Atemloch, bis eine Robbe auftaucht, um Luft zu schöpfen. Dann packt und verschlingt er sie. Oder er stürmt aus 20 bis 30 Metern Entfernung auf sein Opfer zu. Dabei macht es ihm auch keine Mühe, notfalls zwei Meter hoch zu springen. |
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Das Alter eines Eisbären kann man anhand der Jahresringe in seinen Zähnen feststellen. Die meisten Eisbären leben nicht länger als 18 Jahre, höchstens aber 30 Jahre. Normalerweise sind Eisbären Einzelgänger. |
Nur in der Paarungszeit im Frühjahr bleiben eine Eisbärin und ein Eisbär einige Wochen zusammen.
Im darauf folgenden Winter bringt die Eisbärin dann zwei bis vier Junge zur Welt.
Nach der Geburt sind die Babys zuerst blind und taub, wiegen nur ein halbes Kilo und sind so groß wie
eine Ratte. Aber schon nach acht Monaten haben sie ein Gewicht von fast 50 kg erreicht.
Zwei Jahre lang bleiben die Jungen bei ihrer Mutter, die ihnen schwimmen und jagen beibringt, bis sie
sich schließlich selbst versorgen können und ihrer eigenen Eisbären-Wege gehen.