Damit eine Rockband richtig gut klingt, braucht sie einen klasse Sänger
und einige Musiker.
Wir stellen dir hier deren Instrumente
vor – nämlich die Gitarre bzw. die
E-Gitarre, den E-Bass, das Schlagzeug und das Klavier bzw. das
Keyboard.
Gitarre
In einer Rockband ist die E-Gitarre natürlich sehr wichtig. „E“
bedeutet elektronisch. Das heißt, die Töne dieser Gitarre werden
elektronisch übertragen. In einer Band wird manchmal auch eine
akustische Gitarre gespielt, bei der die Töne durch das Anschlagen
der Saiten entstehen.
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Die akustische Gitarre besteht aus: |

Wenn du mit der Gitarre etwas spielen willst, musst du als Rechtshänder
(für Linkshänder gibt es extra Linkshändergitarren)
mit der linken Hand bestimmte Saiten an einer bestimmten Stelle
auf dem Griffbrett greifen und mit der rechten Hand die Saiten über dem
Schallloch anschlagen. Dabei erklingen mehrere Töne auf einmal. Das nennt
man „einen Akkord spielen“.
Die Saiten der Gitarre haben festgelegte Notenwerte: die oberste
und dickste Saite ein E, dann ein A, D, G, H und ein tiefes E. Dafür
gibt es eine nette Eselsbrücke: Eine alte Dame geht
heute essen.
Wenn die Saiten nicht mehr den richtigen Notenwert haben, muss
man sie stimmen. Dazu dreht man die kleinen Wirbel am Gitarren-
kopf, welche die Saiten spannen oder lockern und dabei ihren Ton verändern.
Kannst du dir vorstellen, also hören, wie ein A oder E klingt, ohne
dass der Ton wirklich angeschlagen wird? Viele Musiker können
das tatsächlich. Es gibt aber auch Hilfsgeräte, zum Beispiel das
Stimmgerät oder die Stimmgabel.
Auch die E-Gitarre besteht aus einem Korpus, Hals und Kopf und
hat ebenfalls Sattel, Wirbel, Bundstäbe, Griffbrett und einen Steg.
Im Unterschied zur akustischen Gitarre hat sie kein Schallloch, sondern
einen Tonabnehmer. An diesen wird ein elektrischer Verstärker angeschlossen.
Die Töne kommen dann aus diesem
Verstärker und können lauter oder leiser gestellt werden.
Außerdem hat jede E-Gitarre einen Halsspannstab, der die Saiten spannt und
dadurch die Tonhöhen verändern kann. Da die Spannung der E-Gitarren stärker
ist, sind die Saiten nicht aus Nylon, wie bei den akustischen Gitarren,
sondern aus Stahl.
E-Bass
Kennst du das Instrument Kontrabass? Es ist das tiefste und größte
Streichinstrument im Orchester. Mit den lauten E-Gitarren konnte es
irgendwann nicht mehr mithalten. Deshalb entwickelte man um 1950
den E-Bass, eine elektronische Bassgitarre.
Im Gegensatz zur E-Gitarre hat der E-Bass vier Saiten. Die oberste, dickste
Saite beginnt mit der Note E, dann folgt A, D und G. Diese Noten kennst du
schon von der Gitarre (Eine alte Dame geht),
sie sind allerdings eine ganze Tonstufe tiefer wie bei der Gitarre.
Auch beim E-Bass erklingen die Töne über den elektronischen Verstärker, an
den der E-Bass angeschlossen ist. Allerdings hat
der E-Bass im Gegensatz zur E-Gitarre einen längeren Hals und dickere
Saiten, die einen tieferen Ton erzeugen können.

Schlagzeug
Eine Rockband braucht natürlich unbedingt ein Schlagzeug.
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Es besteht aus: 1. einer großen Trommel mit Fußpedal, das einen Schlägel auf die Trommel haut, sobald man auf das Pedal tritt 2. einer kleinen Trommel mit Saiten, die mitklingen, wenn man auf die Trommel haut 3. zwei bis drei kleineren Trommeln 4. mehreren Becken, das sind tellerförmige Metallscheiben, die gegeneinander geschlagen werden und manchmal auch ein Fußpedal haben |
Der Schlagzeuger spielt meistens mit dem rechten Fuß die große Trommel und mit dem linken Fuß ein Becken mit Fußpedal. In den Händen hält er die Schlagzeugstöcke, mit denen er auf die kleineren Trommeln und die übrigen Becken trommelt.
Die Trommeln sind mit Fellen aus Kunststoff bespannt. Das Fell,
auf das man trommelt, heißt Schlagfell, die Rückseite Resonanzfell. Darunter
befindet sich der sogenannte Kessel, der Klangkörper.
Er kann entweder aus Holz, Kunststoff, Stahl oder Messing sein.

Klavier
Ein Klavier taucht in der Rockband meistens in der elektronischen Variante
auf, nämlich als Keyboard.
Beim Klavier entsteht ein Ton durch das Drücken einer Taste. Dabei schlägt
ein kleiner Hammer auf eine Saite,
der darunter liegende Dämpfer löst sich und die Saite fängt an zu klingen.
Die Klaviatur (so nennt man das Teil mit den vielen Tasten) besteht aus
weißen Tasten, den Haupttönen C D E F G A H C,
und schwarzen Tasten, den dazwischen liegenden Halbtönen Cis Dis Fis Gis B.
Drei Pedale können die Dämpfer unter den
Saiten verschieben und die Töne lauter, leiser oder länger klingen lassen.
Drückt man beim Keyboard auf eine Taste, schlagen keine Hämmer auf die
Saiten. Stattdessen werden elektrische Kontakte
hergestellt, die einen Ton auslösen. Dieser Ton wird über einen eingebauten
Lautsprecher wiedergegeben.
Keyboards besitzen außerdem viele Zusatzfunktionen. Sie können
zum Beispiel
wie eine Art elektronisches Schlagzeug eigene
Rhythmen wiedergeben. Oder dir helfen, ein Lied richtig zu spielen, indem die Tasten
aufleuchten, die du spielen musst.

Synthesizer
Habt ihr schon einmal von einem Synthesizer gehört? Dieses elektronische
Gerät kann künstliche Klänge oder Effekte erzeugen.
Es wurde 1964 von Robert Moog erfunden.
In den 1980er Jahren arbeiteten viele Musiker, zum Beispiel
Depeche Mode,
mit Synthesizern, was ihren Liedern einen eigenartigen
Klang verlieh. Wie wenn die Musiker im Weltall
spielen würden.
Auch heute noch arbeiten viele Musiker mit Synthesizern. Denn
damit sind
Klänge möglich, die Instrumente nicht wiedergeben können.
Eine Rockband kann zum Beispiel einen Song aufnehmen, bei dem im Hintergrund
ein Meeresrauschen zu hören ist.
Dies sind die wichtigsten Instrumente für eine „normale“ Rockband.
Je nachdem, wie die Musik der jeweiligen Band klingen soll, werden mehr oder
weniger von diesen Instrumenten eingesetzt, d.h. vielleicht mal kein
Keyboard, dafür zwei Gitarren.
Natürlich können auch ganz andere Instrumente zusätzlich eingesetzt werden,
um den speziellen Klang einer Band zu erzeugen, zum Beispiel Blasinstrumente
wie Trompeten oder auch Flöten oder Streichinstrumente wie die Geige.
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Uns würde natürlich interessieren, welche Bands ihr gerne mögt. |
Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.photocase.de