Musst du manchmal kleine Pflichten im Haushalt übernehmen? Den Müll hinausbringen oder das Geschirr spülen? Ein Roboter, der im Haushalt hilft, vielleicht sogar bei den Hausaufgaben – klingt das nicht verlockend? Roboter werden hauptsächlich in der Industrie eingesetzt. Sie können zum Beispiel ganze Autos zusammenbauen. Roboter sollen uns das Leben erleichtern oder uns helfen, wenn es gefährlich wird. So gibt es eine kleine Roboterraupe, die ganz alleine Bomben entschärfen kann. Früher haben Menschen diese gefährliche Arbeit selbst erledigt; heute kann das zum Glück die Roboterraupe.
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Roboter werden auch im Weltraum eingesetzt. „Sojourner“ ist ein kleines Fahrzeug mit einem Greifarm vorne dran. Es wurde zum Mars geschickt, damit es den Boden untersucht. Sojourner hat auch Fotos vom feuerroten Planeten Mars gemacht. Der Mars ist nämlich so weit weg, dass Astronauten über ein Jahr unterwegs wären, um überhaupt dorthin zu kommen. |
Seit neuestem gibt es auch Roboter, die ganze Häuser alleine bauen können. Der Hausbauroboter sieht aus wie ein
riesiger Kasten. Im Inneren dieses Kastens arbeiten viele Maschinen.
Die Robotertechnik, auch „Mechatronik" genannt, macht rasche Fortschritte. Bereits im Jahre 2010 sollen
die ersten „Service-Roboter", die im Haushalt eingesetzt werden können, verkauft werden. Es gibt eine
Unmenge von Tätigkeiten, die solche Geräte ausführen könnten: Putzen, Kochen,
Rasen mähen, Müll wegtragen und älteren oder behinderten Menschen als
Helfer zur Seite stehen.
Roboter könnten als Nachtwächter durch Museen oder Bürogebäude streifen, eine Würstchenbude betreiben,
auf Plantagen Obst pflücken oder in Hotels den Zimmerservice übernehmen. Aber ist das nicht etwas unheimlich?
Stell dir einmal eine Welt vor, in der lauter Roboter herum laufen!
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Einer der intelligentesten Roboter, den es derzeit auf der Welt gibt, heißt Cog. Cog sieht aus wie der Oberkörper eines Menschen. Seine Muskeln und Knochen bestehen aber aus Elektromotoren und Stahl. In jedem Teil seines Körpers sitzen Computerchips. Statt Augen und Ohren hat er Sensoren, die Schall aufnehmen und Bilder wahrnehmen können. |
Auf diese Weise kann Cog auf Menschen reagieren, die mit ihm sprechen. Er erkennt Menschen an ihren
Gesichtern wieder. Das Besondere an Cog ist, dass er ständig dazulernt. Macht er einen Fehler, lernt er
selbst, diesen Fehler beim nächsten Mal zu vermeiden.
Sein Erfinder ist der Amerikaner Rodney Brooks. Er hofft, dass Cog eines Tages so klug ist,
dass er sich selbst ausschaltet und von allein „schlafen geht“.
Ganz schön schlau, die Roboter von heute! Aber der Mensch mit seinem hoch
entwickelten Gehirn ist dem
Roboter immer einen Schritt voraus.
Wie intelligent ist eigentlich ein Roboter? Kennt er Gefühle wie Wut, Trauer und Freude?
Nein, ein Roboter ist eine Maschine ohne Gefühle. Aber ein Roboter kann sehr, sehr viele
Informationen aufnehmen und schneller verarbeiten als ein Mensch.
Daher ist ein Schachcomputer kaum zu schlagen:
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In der ersten Schachweltmeisterschaft „Mensch gegen Maschine“ hat „Deep Blue“, ein Computer der Firma IBM, den Schachweltmeister Garry Kasparov besiegt. Der Computer „Deep Blue“ kann aber nur Schach spielen. Er wurde mit Daten über Schach „programmiert“ (gefüttert) und sogar ganz speziell auf die Spieltaktik von Kasparov vorbereitet. So konnte er viele Spielzüge vorausberechnen und gewinnen. Aber Roboter können nicht denken. |
Kennst du den witzigen R2D2 aus „Krieg der Sterne“ oder die eigenständig handelnden Maschinen
aus „Robot“ oder „Terminator“? Solche Roboter, wie du sie vielleicht aus Kinofilmen kennst,
gibt es in Wirklichkeit nicht. Denn die Menschen unterscheiden sich vom Roboter durch ihre
Sprache. Nimm zum Beispiel das Wort „ja“. Du kannst freudig „ja“ ausrufen, du kannst es flüstern
oder schreien. Das nennt man „emotionale Sprache“ (Gefühlssprache).
Aber genau das können Roboter nicht.
Sie haben auch keine „soziale" Sprache. Sicherlich sprichst du mit deinem Lehrer anders als mit
deinem besten Freund oder deiner besten Freundin. Aber Roboter wissen nicht, zu wem sie manche Worte
sagen können und zu wem nicht. Und Roboter können nicht die Sprache von Kindern und Jugendlichen lernen.
Sie können nicht beurteilen, ob „cool" plötzlich „out" ist, weil vielleicht „krass" jetzt „in“ ist. Die
Fähigkeit der Sprache wird den Roboter immer vom Menschen unterscheiden.
Hast du Lust, dir deinen eigenen Roboter zu basteln? Alles was du dafür benötigst, findest du im Haushalt!
Denn im Haushalt fallen allerlei Abfälle an, die man wunderbar zum Roboter-Basteln verwenden kann:
Aus einer leeren (und gut ausgewaschenen) Milchtüte kannst du den Roboter-Körper basteln,
aus kleineren Tetra-Packs (die leeren Tütchen z. B. von Getränken) werden
Kopf, Arme und Beine. Die Füße kannst du aus Deckeln von Schraubgläsern herstellen
und zwei Strohhalme als Antennen in den Kopf stecken.
Wenn du Basteldraht durch Arme und Beine ziehst, wird dein Roboter beweglich.
Du kannst ihn außerdem noch mit Alufolie
umwickeln, damit er richtig „metallig“ aussieht. Zum Schluss klebst du Kronkorken als Knöpfe auf.
Bestimmt hast du selbst noch ein paar tolle Ideen!
Viel Spaß beim Basteln!